Ferrari 250 GTO
Im Jahre 1962 erschuf Ferrari das wohl begehrteste Modell mit dem springendem Pferd. Lediglich 39 Einheiten wurden gebaut. Somit ist der 250 GTO heute ein fast unbezahlbares Sammlerobjekt.

Die in Blech oder Aluminium gefertigte Karosserie erreichte bei Messungen im Windkanal den sagenhaften Cw-Wert 0,33. Ein Wert, den einige Fahrzeuge heute noch nicht erreichen können. Vereint mit einem bis zu 295 PS starken 3 Liter-12 Zylinder V-Motor erreichte der 250 GTO Geschwindigkeiten von fast 300 km/h.

In Anbetracht solcher Fahrleistungen scheint die Bezeichnung GT alias „Gran Turismo Omologato“ oder „schneller Reisewagen“ wohl eher sehr bescheiden. Nach den Worten von Enzo Ferrari selbst, sollte ein Ferrari während der Woche als Nutzauto und an den Wochenenden als Rennwagen benutzt werden.

Zu recht nahmen Ferraris Wagen fleißig an Wettbewerben teil. 1962, 1963 und 1964 fuhr der GTO bei der 3-l-GT-Weltmeisterschaft den Titel ein. Selbst in Le Mans konnte ein GTO 1962 den 2. Platz verbuchen. Erst 1965 musste sich dieser Supersportwagen den aufkommenden Sportwagen mit Heckmotoren geschlagen geben. Seine Klasse blieb dennoch für viele Autoliebhaber unerreicht.